Da der Rhodesian Ridgeback ein sehr sensibler Hund ist und zu Recht als „Spätentwickler“ gilt, entsteht schnell das Vorurteil das ein Rhodesian Ridgeback nur etwas für hundeerfahrene Menschen ist.

 

Grundsätzlich mag dieser Gedankengang nicht falsch sein. Diese Hundeerfahrung mit anderen Rassen kann bei der Erziehung eines Ridgebacks aber auch von Nachteil sein.

 

Wirklich wichtig in Bezug auf die Erziehung eines Rhodesian Ridgebacks ist nicht die Hundeerfahrung sondern das man genug Geduld und Verständnis für seinen Hund aufbringt und sich im Vorhinein ausgiebig mit den Eigenarten und Besonderheiten der Rasse auseinandergesetzt hat.

Dann kommt einem auch zu gute das der Ridgeback eine lange Reifezeit hat und man so gewisse Versäumnisse später noch korrigieren kann.

 

Sie sollten nie vergessen das ein Rhodesian Ridgeback erst mit dem zweiten oder dritten Lebensjahr geistig und körperlich voll entwickelt ist.

 

Die Souveränität und die Gelassenheit für welche diese Rasse so bekannt ist, kann sich auch erst nach drei Jahren bemerkbar machen.